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Geschichte - Theresienfest Hildburghausen

Wir sagen "Danke" an alle Besucher des 25. Theresienfest und freuen uns bereits auf nächstes Jahr

Geschichte

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Theresienfest in Hildburghausen – Oktoberfest in München

Als der damalige Bürgermeister der Stadt Hildburghausen, Franz Kipper, anlässlich des Münchner Oktoberfestes 1990 die Verbindung zwischen der Landeshauptstadt des Freistaates Bayern, München, und der Kreisstadt Hildburghausen geknüpft hat, wurde eine Tradition wiederbelebt, die auf das Jahr 1810 verweist. Der Sproß des Hildburghäuser Fürstenhauses, Prinzessin Therese, geboren am 8. Juli 1792, wurde am 12. Oktober 1810 mit König Ludwig von Bayern vermählt. Die Theresienwiese, seitdem Veranstaltungsort des Münchner Oktoberfestes, ist nach dieser hochverehrten Königsgemahlin aus Hildburghausen benannt. Es zeugte von guter Kultur, dieser Tradition mit dem „Theresienfest“ in Hildburghausen, zeitgleich mit dem „Münchner Oktoberfest“, den ihr gebührenden Platz zu geben. Dieses
Jahr nun findet das Hildburghäuser „Theresienfest“ zum 25. Mal statt.

Wie kam nun der bayrische Kronprinz dazu, sich die Prinzessin aus Sachsen-Hildburghausen als Gemahlin zu erwählen? Es ist bekannt, dass Ludwig im Alter von 13 Jahren mit der ebenfalls noch im Kindesalter stehenden Großfürstin Katharina von Russland verlobt wurde. Er hatte miterlebt, wie seine Schwestern Auguste und Charlotte unter dem Druck des französischen Kaisers Napoleon mit Partnern vermählt wurden, die sie nicht gewünscht hatten. Der damals 24-jährige Kronprinz fürchtete daher, ebenfalls gezwungen zu werden. Sein Vater König Maximilian I. Joseph hatte ihm angedeutet, „eine Prinzessin von Hildburghausen aus sächsischem Stamme sei lieb, freundlich und gütig und könnte eine ausgezeichnete Frau abgeben. Freilich, viel Geld und Gut wird sie nicht in die Ehe bringen können, die Kleinheit des in den Rheinbund hineingezwungenen Landes macht aber die Heirat politisch unbedenklich.“

Am 20. Dezember 1809 besuchte daher der Kronprinz die kleine sächsische Residenz an der Werra. Seine Eltern weilten währenddessen auf Einladung
Napoleons zu einem Besuch in Paris, wo gleichzeitig Montgelas Verhandlungen über Gebietsveränderungen für Bayern führte. Kronprinz Ludwig nahm an, dass in Paris auch über seine Verheiratung gesprochen würde und Napoleon für ihn eine Französin auswählen könnte. Darum ergriff er die Initiative zu einer eigenen Entscheidung. In Hildburghausen hatte er die Wahl zwischen den Schwestern Therese und Luise. Ludwig entschied sich für die achtzehnjährige Therese. Ursprünglich hatte diese den Erbprinz Georg von Mecklenburg-Strelitz heiraten wollen, der nun dem bayrischen Kronprinz weichen musste. Ihre Schwester wurde 1813 die Gemahlin des Herzogs Wilhelm von Nassau. Der Kronprinz teilte den Entschluss seinen Eltern nach Paris mit. Der Vater gab am 27. Januar 1810 die Zustimmung zu der Lebensentscheidung seines Sohnes: „Gott segne Deine Wahl… Mich macht sie unaussprechlich glücklich“. Therese stand auch auf der Liste der Prinzessinnen, die sich Napoleon 1809 hatte zusammenstellen lassen, um als selbsternannter Kaiser in ein altes europäisches Fürstenhaus einzuheiraten. Die feierliche Verlobung wurde in Hildburghausen am 12. Februar 1810 gefeiert. Das bayrische Königspaar weilte immer noch in Frankreich.

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Am 20. Dezember 1809 besuchte daher der Kronprinz die kleine sächsische Residenz an der Werra. Seine Eltern weilten währenddessen auf Einladung
Napoleons zu einem Besuch in Paris, wo gleichzeitig Montgelas Verhandlungen über Gebietsveränderungen für Bayern führte. Kronprinz Ludwig nahm an, dass in Paris auch über seine Verheiratung gesprochen würde und Napoleon für ihn eine Französin auswählen könnte. Darum ergriff er die Initiative zu einer eigenen Entscheidung. In Hildburghausen hatte er die Wahl zwischen den Schwestern Therese und Luise. Ludwig entschied sich für die achtzehnjährige Therese. Ursprünglich hatte diese den Erbprinz Georg von Mecklenburg-Strelitz heiraten wollen, der nun dem bayrischen Kronprinz weichen musste. Ihre Schwester wurde 1813 die Gemahlin des Herzogs Wilhelm von Nassau. Der Kronprinz teilte den Entschluss seinen Eltern nach Paris mit. Der Vater gab am 27. Januar 1810 die Zustimmung zu der Lebensentscheidung seines Sohnes: „Gott segne Deine Wahl… Mich macht sie unaussprechlich glücklich“. Therese stand auch auf der Liste der Prinzessinnen, die sich Napoleon 1809 hatte zusammenstellen lassen, um als selbsternannter Kaiser in ein altes europäisches Fürstenhaus einzuheiraten. Die feierliche Verlobung wurde in Hildburghausen am 12. Februar 1810 gefeiert. Das bayrische Königspaar weilte immer noch in Frankreich.

Nach dessen Rückkehr brach am Hof in München Hektik aus, denn der Kronprinz wollte sobald als möglich heiraten. Das ging aber nicht ohne einen zuvor sorgfältig ausgehandelten Heiratsvertrag, den der Minister Montgelas ausarbeiten musste. So schnell, wie der Kronprinz sich das gedacht hatte, konnte der Heiratsvertrag wirklich nicht abgeschlossen werden. Auch das Problem der Konfessionsverschiedenheit bedurfte einer Lösung. Ludwig war von seinem Lehrer Sambuga als strenggläubiger Katholik erzogen worden, während seine Braut gleich seiner Stiefmutter evangelischen Glaubens war. Er hatte sich vorgestellt, das es ein leichtes sei, Therese zu einer
Konversion zu veranlassen. Doch da hatte er sich getäuscht. Als er beim Verlobungsball in Hildburghausen zum ersten Mal seine Therese im Arm hielt, fühlte er sich völlig entflammt, Ludwig nannte seinen verliebten Zustand eine Art „Fieberglut“. Erst am 22. Juni 1810 erschienen die offiziellen Brautwerber am Hildburghauser Hof: Freiherr von Keßling und der geheime Sekretär Steinsdorf. Sie überbrachten als Brautgeschenk ein mit Brillianten besetztes Porträt des Bräutigams. Ende September kam für Therese der Abschied aus Hildburghausen. Er wurde mit einem Fest begangen, bei dem Friedrich Rückert der jungen Braut „eine poetische Gabe“ zukommen ließ, ohne dabei seinen Namen zu nennen. Im Werk seiner gesammelten Gedichte ist es aufgeführt: „Hochzeits- und Abschiedsgedichte
an eine fürstliche Braut.“ Der Dichter weilte damals bei Hildburghäuser Verwandten. Prinzessin Therese verließ am 6. Oktober 1810 zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern ihre Heimatstadt. Die Reisenden erreichten am 8. Oktober morgens um drei Uhr über Bamberg kommend Regensburg, wo sie nach einem Empfang unter dem Donner der Kanonen und den Freudenrufen zahlreicher Menschenmengen im Thurn und Taxischen Palais St. Emmerarm abstiegen.

  • ludwig_von_bayern
    Ludwig I.

    Informationen über Kronprinz / König Ludwig I von Bayern.

  • therese
    Therese

    Informationen über Therese von Sachsen Hildburghausen.

 
 

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